Corona-Eindämmung im November

Anfang November sind im Rahmen der bundesweiten Maßnahmen zur Corona-Eindämmung die AWO Seniorentreffs erneut geschlossen worden, zunächst bis zum Monatsende. So sollen auch in diesem Bereich Kontakte reduziert und das Infektionsgeschehen insgesamt gebremst werden.

Seit Anfang Juni hatten die ersten der insgesamt 24 AWO Seniorentreffs in Hamburg wieder ihre Türen für Besucher*innen geöffnet. Voraussetzung hierfür war die Umsetzung eines Sicherheitskonzepts, das eine Ansteckung mit dem Coronavirus möglichst ausschließt. Zuvor mussten die AWO Seniorentreffs aufgrund der Corona-Auflagen schon einmal mehr als drei Monate lang geschlossen bleiben.

„Die Älteren waren von den umfassenden Kontaktbeschränkungen im Rahmen der Corona-Pandemie bereits im Frühjahr besonders schwer betroffen. Andererseits gehört diese Gruppe aufgrund ihres Alters auch zur Risikogruppe. Daher hat die Sicherheit vor einer Ansteckung für uns auch oberste Priorität. Wie bereits während des ersten Lockdowns im Frühjahr werden wir zusammen mit unseren ehrenamtlichen Helfern alle Anstrengungen unternehmen, um den Kontakt zu unseren Besucher*innen zum Beispiel telefonisch aufrecht zu halten“, so Jutta Blankau, Präsidiumsvorsitzende der AWO Hamburg.

Zu den erforderlichen Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen während der vorübergehenden Öffnung der Treffs gehörten beispielsweise das Einhalten eines Mindestabstands von 1,5 Metern, das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes oder das Bereitstellen von Reinigungsmitteln. Auch der Eingangs- und Ausgangsbereich musste so gestaltet sein, dass zu enge Begegnungen ausgeschlossen werden (Einbahnstraßensystem). Alle haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen der Seniorentreffs hatten vor der Wiedereröffnung eine Einweisung in die notwendigen Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen durch den AWO Landesverband erhalten.

Auch für den Betrieb der AWO Seniorentreffs ist die weitere Entwicklung der Corona-Pandemie entscheidend. Mögliche neue Verordnungen können die Bedingungen wieder verändern.