Von der Kita bis zum Seniorentreff – In mehr als 130 Einrichtungen und Projekten bietet die AWO Hamburg ihre sozialen Dienstleistungen haupt- und ehrenamtlich an. Um die Einrichtungen, Angebote und vor allem die Menschen dahinter genauer kennenzulernen, macht unsere Präsidiumsvorsitzende, Petra Lotzkat, auch in diesem Jahr eine Sommertour.
Gespräche mit Mitarbeiter*innen vor Ort
Zum Auftakt ging es in den Bezirk Mitte, hier wurde sie vom AWO-Kreisvorsitzenden, Baris Önes begleitet. Erste Station war AWO AQtivus, wo sie das Team vom „ESF+ Chancengenerator – Gemeinsam Deinen Berufsweg planen“ besucht hat. Dort werden Menschen unter 25 Jahren mit Migrations- oder Fluchthintergrund beraten und begleitet, damit der Einstieg in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt gut gelingt. Die AWO-Mitarbeitenden berichteten aus ihrem Beratungsalltag, von Erfolgsgeschichten und Herausforderungen.
Nächste Station war das ganz neue Projekt „Wohnen bleiben in Mümmelmannsberg“, das für Menschen mit Pflegebedarf und deren Angehörige Hilfe und Beratung anbietet, damit diese solange wie möglich in Ihrem vertrauten Quartier wohnen bleiben können. Die beiden Mitarbeiterinnen berichteten im Pavillon der dhu von Kooperationen und offenen Beratungsangeboten vor Ort in Mümmelmannsberg und im Sonnenland. Gemeinsam wurde auch überlegt, wie man das Projekt bei den unterschiedlichen Gruppen im Quartier noch bekannter machen kann.
Zum Abschluss besichtigte die Präsidiumsvorsitzende noch den AWO Seniorentreff Wilhelmburg. Die ehrenamtliche Treffleitung erzählte vom neuen interkulturellen Nähtreff und von erfolgreichen generationsübergreifenden Veranstaltungen zusammen mit der benachbarten Schule und mit der AWO Kita. Zum Abschluss des Tages zeigt sich Petra Lotzkat von ihren Begegnungen mit den AWO-Mitarbeitenden angetan: „Mich beeindruckt, mit welcher Motivation und hoher fachlicher Expertise sowohl die hauptamtliche als auch die ehrenamtliche Arbeit bei unserer AWO geleistet wird.“
Vielfältige Einblicke zum Engagement vor Ort
Der nächste Stopp der AWO Sommertour führte in den Bezirk Wandsbek. Hier besuchte Petra Lotzkat als Erstes die AWO Kita Löwenzahn. Die Einrichtungsleiterin Silke Bählckow führte durch die knapp 400 Quadratmeter große Einrichtung, die für bis zu 120 Kinder Platz bietet und auch noch über ein großes Außengelände verfügt. Anschließend ging es zum direkt nebenan gelegenen Eltern-Kind-Zentrum (EkiZ). In der offenen Einrichtung finden Familien mit Kindern beispielsweise eine Hebammen- und Sozialberatung, Kochen für Kinder und mit Kindern, kostenlose Frühstücke sowie Beratungen zu Mutter-Kind-Kuren.
Danach ging es für die Präsidiumsvorsitzende zum „StoP“-Projekt an den Tegelsbarg. Bei „StoP – Stadtteile ohne Partnergewalt“ geht es darum, Menschen für Partnergewalt zu sensibilisieren und von Gewalt Betroffenen zu helfen. Die Projektmitarbeitenden berichteten Petra Lotzkat von diversen Aktionen, die dazu beitragen, das Projekt im Quartier bekannt zu machen. Den Abschluss der Wandsbek-Sommertour bildete ein Besuch im AWO Seniorentreff Berne.
Offene Kinder- und Jugendarbeit in Bergedorf
In Bergedorf besuchte unsere Präsidiumsvorsitzende zwei Einrichtungen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit: Als erstes ging es zum Jungentreff am Billebogen und anschließend ins Kinderspielhaus Kiebitz. Beide Einrichtungen bieten offene Räume für Kinder und Jugendliche abseits von Schule und Familie, in denen sie eigene Interessen verfolgen und Gemeinschaft erleben können. Die AWO-Mitarbeitenden berichteten von den vielen positiven Erlebnissen mit den Kindern und Jugendlichen, die aufzeigten, wie wichtig Freizeitangebote sind, die Raum für Mitgestaltung und Selbstbestimmung geben.
Den Abschluss der Sommertour bildete ein Besuch im AWO Aktivtreff am Billbogen. Treffleiterin Renate Nasralla berichtete über die Besonderheiten des Treffs, der mitten in der Großwohnsiedlung Billebogen liegt und gab einen Einblick in des Wochenprogramm.
Am Ende des Tages zieht Petra Lotzkat ein Fazit: „Die AWO bietet für Menschen in verschiedenen Lebenslagen verlässliche Orte für Beratung, Betreuung, Unterstützung und auch für Spaß. Diese Arbeit vor Ort macht unsere Gesellschaft menschlicher und wäre ohne sie ein bisschen ärmer. Deshalb erfüllt es mich mit großer Freude, die AWO in Hamburg vertreten zu dürfen.“










