Ehemalige Staatsrätin will starke und verlässliche soziale Infrastruktur
Auf der AWO Landeskonferenz ist Petra Lotzkat in ihrem Amt als Präsidiumsvorsitzende des AWO Landesverbandes bestätigt worden. Die ehemalige Staatsrätin der Sozialbehörde (Behörde für Arbeit, Gesundheit, Soziales, Familie und Integration) übernahm im letzten Jahr den Präsidiumsvorsitz von Jutta Blankau, die ihr Ehrenamt vorzeitig niedergelegt hatte. Jetzt erfolgte die Wiederwahl Lotzkats auf der turnusgemäßen AWO Landeskonferenz.
Lotzkat wurde einstimmig von den anwesenden Delegierten gewählt, stellvertretende Vorsitzende wurden Horst Emmel und Benizar Kizil. Neu in das 13-köpfige Präsidium gewählt wurden Cordula Radtke als Schatzmeisterin und Matthias Kock (ehemaliger Staatsrat der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen) als Justiziar. Petra Lotzkat dankte den ausgeschiedenen Präsidiumsmitgliedern Holger Lange und Dr. Matthias Woisin herzlich für ihren Einsatz für die AWO Hamburg in herausfordernden Zeiten. Das ehrenamtliche Präsidium der AWO berät und beaufsichtigt jeweils für die Dauer von vier Jahren den hauptamtlichen Landesvorstand der AWO Hamburg und setzt auch sozialpolitische Akzente.
Die Grußworte auf der AWO Landeskonferenz kamen von Andreas Dressel, Finanzsenator Hamburgs, sowie Murat Kaplan, Vorsitzender der Türkischen Gemeinde Hamburg und Umgebung e.V.
Petra Lotzkat, Präsidiumsvorsitzende der AWO Hamburg:
„Ich freue mich sehr, die AWO Hamburg auch in den kommenden Jahren als Präsidiumsvorsitzende vertreten zu dürfen. Die AWO ist mit ihren vielfältigen Angeboten ein unverzichtbarer Partner für den Zusammenhalt und das Miteinander in unserer Stadt.
Die folgenden Jahre werden uns vor große Herausforderungen stellen. In Zeiten knapper öffentlicher Kassen müssen wir dafür sorgen, dass die soziale Sicherung verlässlich bleibt und gesellschaftliche Errungenschaften nicht zur Disposition stehen. Ob in der Kinder- und Jugendhilfe, in der Seniorenarbeit oder Pflege: Es braucht qualitativ hochwertige Angebote und verlässliche Rahmenbedingungen als Grundlage für eine solidarische und lebenswerte Stadt.Dafür möchte ich mich bei der AWO Hamburg weiterhin mit voller Kraft einsetzen. Mir ist wichtig, die Entwicklung unserer Stadt kritisch und konstruktiv zu begleiten und gemeinsam mit den anderen Präsidiumsmitgliedern und dem Landesvorstand die Voraussetzungen für eine starke und verlässliche soziale Infrastruktur in Hamburg weiterzuentwickeln.“
Dankeschön an Mutly für die Unterstützung bei der An- und Abreise zur Landeskonferenz.




