Helmut Riedel, der seit über 60 Jahren mit der AWO verbunden ist, hat das Bundesverdienstkreuz am Bande für herausragendes freiwilliges Engagement vom Bundespräsidenten verliehen bekommen. Sozialsenatorin Melanie Schlotzhauer überreichte die Auszeichnung um Rahmen einer Feierstunde im Hamburger Rathaus.
Helmut Riedel ist ein echtes „Urgestein“ der AWO Hamburg: Seit 1979 ist er Mitglied im AWO Landesverband Hamburg. In zahlreichen Funktionen, wie z.B. als Delegierter für die AWO Landes- und Bundeskonferenz, als Mitglied zahlreicher AWO Bundesausschüsse, als Kreisvorsitzender oder als Treffleitung in Winterhude konnte er in seiner langen „AWO-Karriere“ schon vieles bewegen. So war er beispielsweise maßgeblich an der Gründung des AWO Aktivtreffs Winterhude beteiligt und gab den Anstoß für ein Konzept der Offenen Senior*innenarbeit. Außerdem war Helmut Riedel im Seniorenbeirat Hamburg-Nord aktiv und Vorsitzender des Landesseniorenbeirats.
Seine Leidenschaft für Zusammenarbeit und ein gutes Miteinander entdeckte er schon als 18-jähriger Gruppenleiter in der Zeltlager- und Kindergruppenarbeit bei den „Falken“, der sozialistischen Jugendbewegung. Viele Jahre leitete er Kindergruppen im Verband und engagierte sich in der Aus- und Fortbildung von Jugendgruppenleiterinnen und Jugendgruppenleitern.
Sozialsenatorin Melanie Schlotzhauer:
„Seit mehr als 65 Jahren setzt sich Helmut Riedel für das Gemeinwohl ein – zunächst vor allem zum Wohle von Kindern und Jugendlichen, später für Seniorinnen und Senioren. Dabei hat er sich insbesondere für die soziale Teilhabe älterer Menschen stark gemacht. Sein Einsatz für das Gemeinwohl und für gesellschaftlichen Zusammenhalt ist herausragend und hat viele heute noch Aktive zu freiwilligem Engagement motiviert.“



